Ausgangssituation
Die wesentlichen Parameter des Gebäudes sind bereits in der Auslobung festgelegt: Standort, Ausrichtung, Layout des Außenprüffeldes und ein Grundrissschema, welches die relevanten Raumbeziehungen, sowie die notwendigen Gebäudezugänge definiert.Im Rahmen dieser Vorgaben bewegt sich unser Gebäudekonzept.Das neue Bauwerk befindet sich an der westlichen Grenze des vorgegebenen Baufeldes, das Außengelände liegt auf dem östlichen Teil des Grundstücks zwischen Neubau und Hardtwald. Die Gebäudeeingänge orientieren sich nach Westen und somit zum Campus.
Einfach, nachhaltig, ökologische
Der Entwurf folgt dem Prinzip des „einfachen Bauens“ mit klarer Konstruktion, ressourcenschonender Materialwahl und einer Gebäudetechnik, die auf passive Systeme und einfache physikalische Prinzipien setzt. Ziel ist maximale Effizienz bei minimalem Primärenergieeinsatz.Konzipiert nach den Kriterien des Bewertungssystems Nachhaltiges Bauen (BNB), vereint das Gebäude ökologische, ökonomische und soziokulturelle Qualitäten: Das Gebäude überzeugt durch niedrige Betriebskosten, eine hohe Wirtschaftlichkeit und eine langfristige Werterhaltung. Im soziokulturellen und funktionalen Bereich wurde auf eine hohe Aufenthaltsqualität, Barrierefreiheit und Nutzerfreundlichkeit geachtet. Helle, gut belüftete Räume und eine angenehme Akustik fördern das Wohlbefinden der Nutzer.
Luft
In dem Gebäude kommt eine natürliche bzw. Hybridlüftung zum Einsatz, um den Energiebedarf und Technikaufwand bei der Lüftungstechnik gering zu halten. Der Grundluftwechsel wird über eine raumlufttechnische Anlage mit Wärmerückgewinnung gewährleistet. Die zusätzliche Fensterlüftung ist zyklisch notwendig und kann vom Nutzer gesteuert werden. In der Halle soll im Testbetrieb die Abwärme dezentral, möglichst gerätenah über Abluftgeräte aufgefangen und über die Wärmerückgewinnung nutzbar gemacht werden.





